Überraschend und futuristisch ... eine solche Begegnung kann nur die Maison Guerlain herbeiführen. Hier trifft mit Mitsoukou ein Mythos der modernen Parfumkunst auf eine junge französische Künstlerin der Avantgarde, die das Werk neu interpretiert. Bei der auf acht Exemplare limitierten Sonderedition sind zeitgenössische Kunst und jahrhundertealtes Savoir-faire im Einklang mit dem kreativen Anspruch von Guerlain vereint.
Dieses Mal gewährte Guerlain der französischen Bildhauerin Jeanne Briand uneingeschränkte künstlerische Freiheit. Im Jahr 2015 schloss sie ihr Studium an der Staatlichen Hochschule der Schönen Künste in Paris ab und vertiefte gleichzeitig ihre Fähigkeiten bei erfahrenen Glasmachern, um die Kunst der Glasproduktion zu erlernen.
Jeanne Briand stellt für GUERLAIN einen außergewöhnlichen mundgeblasenen Glasflakon her. Eine körperlich anstrengende Arbeit, die von der Künstlerin persönlich in einer französischen Glasbläserei erbracht wird. Es handelt sich um die Choreographie präziser Handgriffe, die die Bildhauerin mit den Handwerkern der Werkstatt aufführt, wenn das geschmolzene Glas geschöpft und dann von Jeanne Briand mit der Glasmacherpfeife hohlgeblasen wird. Im Spannungsfeld zwischen nüchternen Linien und opulentem Glasvolumen nimmt der Flakon in der Bewegung seine fließende und kristalline Form an.
Wie als Symbol für das Geheimnis einer verbotenen Liebe leuchtet das Werk zunächst in Schwarz. Erst wenn es Nacht wird, zeigt es mit einem betörenden phosphoreszierenden Blau sein wahres Licht. Die unterschiedliche Verteilung der Leuchtpigmente im Glas macht jedes Stück zu einem Unikat. Als Reflexion über das Greifbare und Nichtgreifbare verleiht dieser außergewöhnliche Flakon der so unsichtbaren Parfumkunst eine Form.
Die Wahl von Mitsouko als Inspirationsquelle für diese außergewöhnliche Edition birgt eine ganz spezielle Symbolik. Jeanne Briand liegt dieser Duft ganz besonders am Herzen, denn in ihrer Kindheit trug ihre Mutter dieses Parfum, das darüber hinaus für alle Parfumeure eine absolute Ikone darstellt. Im Jahr 1919 geschaffen ist es das erste fruchtige Chypre dieser abstrakten Duftfamilie. Mit seiner Spannung zwischen Nacht und Licht bleibt dieses Parfum bis heute ein Paradox. Es leuchtet durch einen Ansturm der Bergamotte, die von GUERLAIN so sehr geschätzt wird. Mit einer sanften Pfirsichnote war Jacques Guerlain der Erste, der spielerisch mit dem holzigen und geheimnisvollen Chypre-Akkord umging, indem er ihm eine Herznote aus Jasmin und Mairose hinzugesellte ... und auch die Lebhaftigkeit von bissigen Gewürzen. Natürlich auch ein Duft der Nacht – wie eine verbotene Liebe – durch diesen holzigen Fond aus Eichenmoos und Vetiver mit salzigen Akzenten.
Für den futuristischen Flakon von Jeanne Briand konnte nur eine ganz wagemutige Duftkreation in Frage kommen, wie sie vom unglaublichen Talent und der fundierten Fachkenntnis des GUERLAIN Meister-Parfumeurs Thierry Wasser und der Parfumeurin und GUERLAIN Kreativdirektorin Delphine Jelk getragen wird. Ein exklusiv für diese limitierte Edition komponiertes Parfum-Absolue als leuchtende Neuinterpretation: Mitsouko Absolu 17 (Glückszahl der Künstlerin). Die GUERLAIN Parfumeure liefern eine radikale, absolut moderne Vision des ersten fruchtigen Chypre der Parfumgeschichte. Die Bergamotte tritt in reichlicher Dosis auf und wirkt noch prickelnder durch das Knistern von rosa Pfeffer. Die für das Original so charakteristische Pfirsichnote verwandelt sich in Aprikose. Diese runde, lustvolle Frucht wird durch Rosen-Absolue und einen Iris-Akkord bereichert. Um das Spannungsfeld der Kreation zu akzentuieren, unterfüttern die Parfumeure die fruchtige und blumige Herznote durch einen sehr nostalgischen Fond aus Eichenmoos, Vetiver und Leder.
In Anlehnung an den Japonismus, der die Inspiration für das Original von Mitsouko lieferte, ließ sich Jeanne Briand bei der Installation, die den Flakon schmückt, von einem japanischen Garten inspirieren. Das Werk schmiegt sich an einen schwarzen Zweig, der einem Hokusai-Druck entstammen könnte, und ist mit schwarzen, goldenen und silbernen Blättern verziert – Farben, die auf die Duftnuancen von Mitsouko anspielen. Zwei flache Glaskiesel und einer in fließender Form zeichnen eine Bewegung nach, wie sie dem Flakon innewohnt. Mitsouko, die Inspirationsquelle für Mitsouko Absolu 17, präsentiert sich hier als Eau de Parfum in dem Kult-Flakon mit dem umgedrehten Herzen aus Baccarat-Kristall. Alle Teile dieses außergewöhnlichen Werkes werden in einem maßgefertigten, mit schwarzem Leder bezogenen Juwelieretui präsentiert.